Grossmünster

Sommerführungen durch die Altstadtkirchen

Summer in the City. Dieser Feriensommer wird speziell, denn Auslandreisen sind aus aktueller Sicht noch etwas heikel. Viele Züricherinnen und Zürcher werden deshalb mehr Zeit in der Region und in der Stadt verbringen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, «ihre» zwei Münster auf einer Führung neu kennenzulernen oder sie gar erst zu entdecken.

Grossmünster und Fraumünster entdecken

Grossmünster und Fraumünster prägen Zürichs Innenstadt. Jedes Jahr besuchen über eine Million Gäste aus aller Welt die beiden Wahrzeichen. Sie bestaunen Marc Chagalls berühmte Glasfenster im Fraumünster, entdecken die modernen Fenster von Sigmar Polke im Grossmünster, besuchen das Kryptamuseum oder die Schriftensammlung. Oder sie sammeln sich in einem Moment der Stille zur Andacht in einem der Kirchenräume.

Im Gegenzug fliegen die Zürcherinnen und Zürcher über den Sommer gerne aus und entdecken fremde Gefilde. Im Corona-Sommer 2020 bleiben wahrscheinlich aber viele von ihnen zu Hause – die ideale Gelegenheit, ihre Stadt neu zu entdecken! Für alle, die sich schon mal einstimmen wollen: Summer in the City!

Mehr erfahren über die Polke- und Chagall-Fenster

Für sie öffnen die Zürcher Münster ihre Türen und laden von Mitte Juli bis Mitte September zu den «Sommerführungen Altstadtkirchen» ein. Professionelle Guides erklären Legenden, die Bau- und Kunstgeschichte und erschliessen die Geschichten hinter den Glasfenstern von Marc Chagall und Sigmar Polke. Die Führungen sind öffentlich und finden jeweils am Montagabend sowie am Donnerstag-, Samstag- und Sonntagnachmittag statt. Es werden kleine Gruppen gebildet. Die Headsets garantieren trotz des Corona-Sicherheitsabstands ein optimales Hörerlebnis.

Führungen von Juli bis September buchen

Die Führungen finden vom 13. Juli bis 12. September viermal pro Woche statt. Sie dauern 60 Minuten und kosten zehn Franken pro Person bzw. fünf Franken mit Legi/Kulturlegi. Eine Anmeldung im Voraus ist erwünscht. Falls es noch freie Plätze gibt, dürfen gern auch Kurzentschlossene auf die Tour mitkommen. Bitte finden Sie sich rund zehn Minuten vor Führungsbeginn am Treffpunkt vor dem Haupteingang des jeweiligen Münsters ein.

Führungen vom 13. Juli bis 12. September:
Montag, 18 Uhr; Donnerstag, 14 Uhr; Samstag, 14 Uhr; Sonntag, 14 Uhr
Folgende Führungen werden angeboten: 
Kunsthistorische Führung durchs Grossmünster
Die Glasfenster von Sigmar Polke im Grossmünster
Kunsthistorische Führung durchs Fraumünster
Die Glasfenster von Marc Chagall im Fraumünster

Wann welche Führung stattfindet, entnehmen Sie bitte dem Programm.

Besammlung: 10 Minuten vor Beginn beim jeweiligen Haupteingang

Pilgertipp: Berner Oberland Weg

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: beim Pilgern auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Berner Oberland Weg

Dieser Pilgerweg ist eher einer der kürzeren:  Er verbindet in verschiedenen Varianten den Brünigpass mit Amsoldingen und führt an Interlaken vorbei. Seine rund 100 Kilometer verlaufen fast ausschliesslich entlang dem Brienzer- und dem Thunersee – im Schatten der überwältigenden umliegenden Bergwelt.

Mehr Informationen über den Berner Oberland Weg.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgern – so populär wie nie

Warum denn in die Ferne schweifen? Das Ziel muss nicht Santiago de Compostela sein, wenn man sich aufmachen möchte zum Pilgern. Denn dabei geht es in erster Linie um die einfache physische Bewegung des Laufens, unabhängig vom Ziel. Mit dem Laufen gerate dann auch der innere Mensch in Bewegung. Davon ist nicht nur die Pilgerbegleiterin Marianne Lauener vom Pilgerzentrum St. Jakob in Zürich überzeugt. Viele Menschen kommen in einer Phase im Leben zum Pilgern, die neue Herausforderungen oder eine Wende mit sich bringt. Es kann dann helfen, in Ruhe nachzudenken und persönliche Themen reifen zu lassen.

Inspirierender Kurzfilm über das Pilgern

Das Pilgerzentrum St. Jakob unter der Leitung von Pfarrer Michael Schaar hat zusammen mit der Landeskirche einen dreiminütigen Kurzfilm über das Pilgern realisiert. Darin kommen Pilgerinnen und Pilger zur Sprache, die von ihrer bereichernden Erfahrung berichten.

25 Jahre Pilgerzentrum St. Jakob

Das Pilgerzentrum St. Jakob in Zürich feiert nächstes Jahr übrigens sein 25-jähriges Bestehen. Mehr über das Pilgern erfahren Sie auf der Website des Pilgerzentrums. Auch in der Ausgabe 7 unseres reformiert.lokal, das am 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder sein wird, lesen Sie Inspirierendes zum Thema. Machen auch Sie sich auf den inneren Weg, der vor der Haustür beginnen kann! Pilgern Sie gemeinsam mit uns!

Pilgertipp: Via Francisca

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Via Francisca

Pilgern ist mehr als bloss der Jakobsweg. Die Via Francisca ist vermutlich kaum weniger alt und hat eine enorm reiche Geschichte. Sie führt vom Bodensee aus via Chur und über den Lukmanierpass nach Lugano – und jenseits der Landesgrenze weiter bis nach Rom. Schon rund um das 10. Jahrhundert wurde die vergleichsweise gut begeh- und befahrbare Route rege genutzt. Unter anderem auch von unzähligen Klerikern, die im 15. Jahrhundert zum Konzil von Konstanz anreisten. Heute lässt sich die Route innerhalb der Schweiz immer noch in 15 anspruchsvollen, szenischen und historischen Etappen begehen.

Mehr Informationen über den Via Francisca.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Drei Seen Weg Basel-Payerne

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Drei Seen Weg Basel-Payerne

Wer es gern etwas weniger bergig mag, ist hier richtig. Der historische Pilgerweg von Basel nach Payerne führt durch das Drei-Seen-Land. Auf den über 300 Kilometern passiert man unter anderem die Kapelle von Péry. Sie war schon im 9. Jahrhundert Jakobus geweiht – und ist damit eines der ältesten Zeugnisse seiner Verehrung in der Schweiz.

Mehr Informationen über den Drei-Seen-Weg.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Tagespilgern am Zürisee

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Tagespilgern am Zürisee

Es ist nicht immer und nicht allen möglich, eine Auszeit zu nehmen, die für eine ausführliche Pilgerreise nötig ist. Als Alternative bietet das Pilgerzentrum St. Jakob auch eintägiges Pilgern an, dieses Jahr jeweils auf dem Zürichsee-Rundweg. Das Tagespilgern findet alle zwei Wochen jeweils am Samstag und dem darauffolgenden Montag statt. Wobei an diesen beiden Tagen die gleiche Strecke gepilgert wird. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Franken; eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Die erste Etappe der Umrundung des Zürisee findet am 20./22. Juni statt.

Mehr Informationen über das Tagespilgern.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Jakobsweg Graubünden

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wie sich die Situation an den Grenzen und im Flugverkehr entwickeln wird, ist immer noch unklar. In den Medien kursieren Feriendestinationen in der Schweiz. Und das ist ja auch schön. Aber was passiert, wenn jetzt alle Zürcherinnen und Zürcher zum Zelten an den Walensee fahren? Wo es hingegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu grossen Menschenansammlungen kommen wird: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Jakobweg Graubünden

Über 250 Kilometer lang führt er von Müstair nach Amsteg. Die 20 Etappen verlaufen durch atemberaubende Täler, malerische Dörfer und über vier Pässe hinweg. Und an unzähligen Spuren der uralten Pilgerfahrt nach Santiago vorbei.

Mehr Informationen: www.jakobsweg-gr.ch

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Von Zürich nach Santiago de Compostela

Von Pfarrer Roland Wuillemin

2016 hat sich Pfarrer Roland Wuillemin auf den Jakobsweg von Zürich nach Santiago de Compostela gemacht. Seine Erlebnisse und Eindrücke hat er in dieser Dokumentation zusammengestellt und mit besinnlichen Gedanken ergänzt.

Dauer: 21 Minuten
Orgelmusik: Giancarlo Prossimo

Wer sich fürs Pilgern interssiert, findet viele hilfreiche Informationen beim Pilgerzentrum St. Jakob. Wer nicht alleine, sondern lieber in einer Gruppe pilgern will, findet dort auch viele Pilgerreisen. Und wer einen regelmässigen Austausch mit anderen Pilgern sucht, kann sich dem Pilgerstamm anschliessen.

Lesen Sie auch den Impuls-Beitrag von Pilgerpfarrer Michael Schaar (27. März 2020) zu Achtsamkeit, Entschleunigung und Selbstfürsorge.

Sitzen Sie noch?

vom Pfarrer Patrick Schwarzenbach Kirchenkreis vier fünf

Ruhe und Versenkung klappt auch Zuhause – einfach anders. Nun hätten wir endlich Ruhe.

Nun könnten wir endlich Sitzen, Meditieren, Beten – aber irgendwie will es nicht so recht klappen.Wieso kehrt die Ruhe nicht auch bei mir ein, die sich doch überall eingeschlichen hat? Eigentlich wüssten wir ja wie. Einen guten Ort finden, Sitzen oder Knien, zuerst den eigenen Körper wahrnehmen und dann mit Hilfe des Atems in die Tiefe gleiten.

Ausatmen – Einatmen – Ausatmen …

Doch da will die Welt die ganze Zeit etwas: Einkaufen für die ältere Nachbarin, Homeoffice, Kinder im Homeoffice, Telefon und Lärm und schon wieder die Kinder im Homeoffice. Wie schön wäre in diesen Zeiten mit weniger Ausgang auch ein verrammelter Eingang.

Nur wäre dies leider kein Gebet mehr – denn die Welt, die uns immer wieder aus der Stille zieht, ruft mit der Stimme des Göttlichen. Denn im Bettler, der nach einem Süppchen begehrt, spricht das Heilige direkter mit uns als in jeder Versenkung, so wusste es bereits der Mystiker Meister Eckhart.

Hören ist nämlich auch beten – einfach mit offenen Ohren.

Spiritualität zu Hause leben – 5 Tipps

Der Mensch wird als ein Wesen mit Körper, Geist und Seele verstanden. Die meisten Menschen schenken vor allem Körper und Geist viel Aufmerksamkeit. Und der Seele? Sie wird in unserer schnelllebigen und informationsintensiven Gesellschaft oft vernachlässigt. Warum nicht gerade jetzt, wo viele von uns viel Zeit zu Hause verbringen, die Seelenpflege bewusst in den Alltag integrieren? Wir unterstützen Sie mit praktischen Tipps!

Die meisten pflegen ihren Körper durch Reinigung und Stärkung. Viele pflegen ihren Geist durch Übung im klaren Denken. Wie viele pflegen ihr Seelenleben bewusst und regelmässig? Spiritualität zu Hause bedeutet, der eigenen Seele bewusst Raum und Zeit zu geben. Denn: «Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?» (Mk 8,36). Das gilt nicht nur für Corona-Zeiten mit Homeoffice und #stayhome. Aber diese Umstände können uns helfen, unser persönliches Leben zu überdenken. Wagen Sie konkrete Schritte, um Ihre Zeit bewusster zu gestalten! Pfarrer Rolf Mauch aus dem Kirchenkreis vier fünf hat für Sie fünf wertvolle Hinweise zusammengestellt, wie Sie der Seelenpflege in Ihrem Alltag einen festen Platz geben können.

1. Regelmässigkeit und Dauer

Nehmen Sie sich vor, täglich dreimal eine spirituelle Auszeit einzurichten. Überlegen Sie sich, wann Sie das tun können. Besonders eignen sich dafür der Morgen gleich nach dem Aufstehen, der Mittag für ein Innehalten und der Abend für das spirituelle Abschliessen des Tages. Legen Sie verbindliche Zeiten fest – so wie sie in Ihr Leben passen. Entscheiden Sie sich dann für eine bestimmte Dauer, die Sie dafür freimachen möchten. Etwa zwanzig Minuten am Morgen, zwölf Minuten am Mittag und zwanzig Minuten am Abend. Bestimmen Sie ein eigenes Mass, das Sie mit gutem Gefühl annehmen können.

2. Ort der Auszeit

Spiritualität zu Hause braucht einen bestimmten Ort. Lassen Sie diesen Ort zu einem besonderen Platz für diese Seelenzeit werden. Halten Sie den Platz sauber, richten Sie ihn liebevoll und schön ein: ein Tuch, Blumen, eine Kerze, ein Symbol für das Göttliche – etwas, das Sie an Ihr Seelenleben erinnert.

3. Ritueller Anfang und rituelles Ende der Auszeit

Zum Beispiel ziehen Sie die Schuhe aus, falten Ihre Hände vor der Brust, verneigen sich, wenn Sie mögen, und sammeln sich mit den Worten: «Gott, ich bin da!» Dann begeben Sie sich an Ihren Platz. Dasselbe am Ende: Schliessen Sie mit einer festen Formulierung ab, etwa: «Dank sei Dir, Gott!» und verneigen Sie sich nochmals, bevor Sie den Platz verlassen.

4. Raum geben für drei Gebetsweisen

a) Lesen Sie einen Text und meditieren Sie darüber – zum Beispiel aus einem Buch der Bibel – der Ihnen besonders wichtig ist. Es kann auch ein Losungswort aus dem Kalender sein, vielleicht ein kurzer Abschnitt aus einem geistreichen Buch.

b) Richten Sie Ihr Wort dann an Gott und reden Sie mit ihm wie mit einem Freund. Sagen Sie, was Sie am Text, an Ihren Gedanken dazu, ja an Ihrem Leben bewegt. Und horchen Sie dabei in sich hinein, ob da Bewegung entsteht, ob da eine Intuition auftaucht, ob sich da eine bestimmte Qualität zeigt. Spüren Sie da zum Beispiel die Liebe Gottes in sich?

c) Lassen Sie nun den Text, Ihre Gedanken und Ihre Worte los. Seien Sie einfach nur gegenwärtig. «Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?» 1.Kor 3,16. Geben Sie sich also einfach nur hin und lassen Sie es geschehen.

5. Ein persönliches Buch führen

Sie können es «Auszeit, Gebetsbuch, Tagebuch, meine Gedanken, …» oder anders nennen. Notieren Sie dort oder zeichnen, malen, dichten Sie, was Sie nach dieser Auszeit bewegt.