Zu Beginn der Corona-Krise hat die reformierte Kirche Zürich einen Blog mit täglichen Impulsen sowie wöchentlichen Online-Gottesdiensten aufgegleist. Wie geht es nun weiter mit diesen Online-Angeboten?

Michael Braunschweig ist in der Kirchenpflege der reformierten Kirche Zürich zuständig für das Ressort Mitglieder, Kommunikation & Gesellschaftspolitik.

8 Kommentare zu „Online-Gottesdienste: Wie weiter?

  1. Ich stimme dir bei, lieber Michael, die Online Gottesdienste waren eine tolle Erfahrung und so oft im Gottesdienst, war ich wohl noch nie in meinem Leben. Sie haben uns an verschiedene Orte unserer Gemeinde geführt, wir durften verschiedene Pfarrpersonen kennenlernen. Diese wiederum offerierten uns kurze, prägnante Predigten begleitet von schöner Musik. Die verschiedenen ausgezeichneten Organistinnen und Organisten haben mich beeindruckt wie auch die singenden und musizierenden Jugendlichen. Jetzt war ich wieder in der Kirche und habe leer geschluckt. Es kann ja nicht wie vorher sein, aber ihr habt uns in Qualität verwöhnt. Ich frage mich, ob man nicht auch nur 35 Min life erleben kann und die anschliessende Zeit für den sozialen Kontakt einsetzen?

    1. «Liebe Christine, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir freuen uns sehr, dass Dir die Video-Gottesdienste auch so gefallen haben. Und auch ich war wohl noch nie so oft «z’predigt» wie in dieser Zeit. Dein Feedback ist motivierend, um da dran zu bleiben – und Deine Überlegungen zur Dauer und zur Weiterentwicklung nehmen wir gerne auf. Einen herzlichen Gruß zu Trinitatis, Michael Braunschweig»

  2. Ich schliesse mich der Rückmeldung von Ch. Rial an. Die Vielfältigkeit hat mir sehr gut gefallen, sie zeigt auf was die reformierte Kirche am Sonntag ausmacht. TV ist zudem auch denjenigen zugänglich welche nicht digital vernetzt sind.
    Ich würde mir mehr/weiter davon wünschen – vielleicht nicht jeden Sonntag… am ersten und letzten des Monats zb.

    1. Vielen Dank, Frau Häfliger, für Ihre Rückmeldung. Ihr Wunsch spornt an, da dran zu bleiben. Die TV-Gottesdienste sind ehrlicherweise aber auch mit sehr hohen finanziellen Kosten verbunden. Angesichts der hohen Zahl an Zuschauenden (jedes Mal mehrere Tausend) lohnt sich das auch in meinen Augen.

    1. Liebe Corinne, selbstverständlich, wie wir ja in diesem Austausch gerade beweisen! Du kommentierst oder fragst, ich antworte. Und so machen es auch alle die großartigen Haupt-, Neben-, Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die Kirche digital und interaktiv leben und pflegen. Hast Du an eine ganz bestimmte Form von „Beteiligung“ gedacht?

  3. Lieber Michael
    Auch ich fand die verschiedenen Online-Formate spannend – vielseitig – bunt – berührend – wie unsere Kirchgemeinde ist. So taten sich Fenster zu Kirchen auf, in welchen ich noch nie persönlich war. Ich freue mich darauf, wenn wir diesen digitalen Schwung aus der Corona-Zeit mitnehmen und bin gespannt darauf, wie es weitergeht.

  4. Lieber Michael
    tatsächlich, schön – Danke für die Rückmeldung:-)
    Eigentlich meinte ich es ganz allgemein. Ein Beispiel könnte etwa sein, dass sich anschliessend bzw. zu angegebener Zeit die Predigenden zu einem „coffee together“ einfinden und (per chat, videocall oder einfach telefonisch) für Fragen oder Diskussion zum Thema, oder überhaupt noch eine Weile in diesem gemeinschaftlichen Rahmen, und insofern gemeinschaftsstiftenden Raum, zur Verfügung stehen.

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