Pilgertipp: Berner Oberland Weg

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: beim Pilgern auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Berner Oberland Weg

Dieser Pilgerweg ist eher einer der kürzeren:  Er verbindet in verschiedenen Varianten den Brünigpass mit Amsoldingen und führt an Interlaken vorbei. Seine rund 100 Kilometer verlaufen fast ausschliesslich entlang dem Brienzer- und dem Thunersee – im Schatten der überwältigenden umliegenden Bergwelt.

Mehr Informationen über den Berner Oberland Weg.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgern – so populär wie nie

Warum denn in die Ferne schweifen? Das Ziel muss nicht Santiago de Compostela sein, wenn man sich aufmachen möchte zum Pilgern. Denn dabei geht es in erster Linie um die einfache physische Bewegung des Laufens, unabhängig vom Ziel. Mit dem Laufen gerate dann auch der innere Mensch in Bewegung. Davon ist nicht nur die Pilgerbegleiterin Marianne Lauener vom Pilgerzentrum St. Jakob in Zürich überzeugt. Viele Menschen kommen in einer Phase im Leben zum Pilgern, die neue Herausforderungen oder eine Wende mit sich bringt. Es kann dann helfen, in Ruhe nachzudenken und persönliche Themen reifen zu lassen.

Inspirierender Kurzfilm über das Pilgern

Das Pilgerzentrum St. Jakob unter der Leitung von Pfarrer Michael Schaar hat zusammen mit der Landeskirche einen dreiminütigen Kurzfilm über das Pilgern realisiert. Darin kommen Pilgerinnen und Pilger zur Sprache, die von ihrer bereichernden Erfahrung berichten.

25 Jahre Pilgerzentrum St. Jakob

Das Pilgerzentrum St. Jakob in Zürich feiert nächstes Jahr übrigens sein 25-jähriges Bestehen. Mehr über das Pilgern erfahren Sie auf der Website des Pilgerzentrums. Auch in der Ausgabe 7 unseres reformiert.lokal, das am 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder sein wird, lesen Sie Inspirierendes zum Thema. Machen auch Sie sich auf den inneren Weg, der vor der Haustür beginnen kann! Pilgern Sie gemeinsam mit uns!

Pilgertipp: Via Francisca

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Via Francisca

Pilgern ist mehr als bloss der Jakobsweg. Die Via Francisca ist vermutlich kaum weniger alt und hat eine enorm reiche Geschichte. Sie führt vom Bodensee aus via Chur und über den Lukmanierpass nach Lugano – und jenseits der Landesgrenze weiter bis nach Rom. Schon rund um das 10. Jahrhundert wurde die vergleichsweise gut begeh- und befahrbare Route rege genutzt. Unter anderem auch von unzähligen Klerikern, die im 15. Jahrhundert zum Konzil von Konstanz anreisten. Heute lässt sich die Route innerhalb der Schweiz immer noch in 15 anspruchsvollen, szenischen und historischen Etappen begehen.

Mehr Informationen über den Via Francisca.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Drei Seen Weg Basel-Payerne

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Drei Seen Weg Basel-Payerne

Wer es gern etwas weniger bergig mag, ist hier richtig. Der historische Pilgerweg von Basel nach Payerne führt durch das Drei-Seen-Land. Auf den über 300 Kilometern passiert man unter anderem die Kapelle von Péry. Sie war schon im 9. Jahrhundert Jakobus geweiht – und ist damit eines der ältesten Zeugnisse seiner Verehrung in der Schweiz.

Mehr Informationen über den Drei-Seen-Weg.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Tagespilgern am Zürisee

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wir geben Euch hier in regelmässigen Abständen Tipps, wo man Ferien im eigenen Land machen kann und trotzdem Ruhe und Besinnlichkeit findet: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Tagespilgern am Zürisee

Es ist nicht immer und nicht allen möglich, eine Auszeit zu nehmen, die für eine ausführliche Pilgerreise nötig ist. Als Alternative bietet das Pilgerzentrum St. Jakob auch eintägiges Pilgern an, dieses Jahr jeweils auf dem Zürichsee-Rundweg. Das Tagespilgern findet alle zwei Wochen jeweils am Samstag und dem darauffolgenden Montag statt. Wobei an diesen beiden Tagen die gleiche Strecke gepilgert wird. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Franken; eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Die erste Etappe der Umrundung des Zürisee findet am 20./22. Juni statt.

Mehr Informationen über das Tagespilgern.

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Pilgertipp: Jakobsweg Graubünden

Der Sommer wird dieses Jahr anders als sonst. Wie sich die Situation an den Grenzen und im Flugverkehr entwickeln wird, ist immer noch unklar. In den Medien kursieren Feriendestinationen in der Schweiz. Und das ist ja auch schön. Aber was passiert, wenn jetzt alle Zürcherinnen und Zürcher zum Zelten an den Walensee fahren? Wo es hingegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu grossen Menschenansammlungen kommen wird: auf Schweizer Pilgerwegen. Es muss nicht Santiago de Compostela sein. Auch hier gibt es Wege, die sich anbieten, um der Hektik und dem Alltag zu entfliehen – und in Bewegung einfach mal innezuhalten.

Unser Tipp: Jakobweg Graubünden

Über 250 Kilometer lang führt er von Müstair nach Amsteg. Die 20 Etappen verlaufen durch atemberaubende Täler, malerische Dörfer und über vier Pässe hinweg. Und an unzähligen Spuren der uralten Pilgerfahrt nach Santiago vorbei.

Mehr Informationen: www.jakobsweg-gr.ch

Wenn Sie sich über Pilgern, Pigerreisen oder Pilgertreffen informieren wollen, sind Sie auf der Website des Pilgerzentrums St. Jakob richtig.

Mehr über das Pilgern finden Sie auch in unserem Kirchenmagazin reformiert.lokal, das am Freitag, 26. Juni in den Briefkästen unserer Mitglieder ist oder bereits ein paar Tage vorher in digitaler Form auf unserer Website aufgeschaltet wird. Es lohnt sich!

In unserem Video-Beitrag vom 14. Mai berichtet Pfarrer Roland Wuillemin über seine Pilgerreise von Zürich nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses Video (nochmals) anzuschauen.

Achtsamkeit, Entschleunigung und Selbstfürsorge beim Hundespaziergang – gerade an «Tagen wie diesen»

Von Pilgerpfarrer Michael Schaar

Eine Tagesstruktur ist wichtig in diesen Tagen – im Home-Office oder aber auch im gebotenen Daheimbleiben. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, sich zu bewegen, zumindest als Einzelne*r mit dem Gebot, den vorgeschriebenen Abstand zu halten, eine Ansammlung von Menschen mit mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit zu meiden. In der Stadt mag das manchmal schwerer fallen als auf dem Land, aber es ist dennoch das Gebot der Stunde und ja, es funktioniert doch!

Momentan gibt mir selbst unser Hund da einen Takt vor.

Nach erledigten Arbeiten am Notebook, beendeten Videokonferenzen oder Telefonaten kann das ein ganz bewusster Unterbruch werden, der mich wieder zentriert. Denn nicht nur «Hündeler*innen» wissen: Auch wenn es eisig kalt ist, es «cats and dogs» regnet, wie es in England heisst, traue ich mich auf die Strasse und gehe spazieren.

Dass auch ich dies tue, liegt an unserem Hund, einem Golden Retriever mit dem dänischen Namen «Ørding», der aus dem Zürcher Weinland, genauer aus Marthalen, stammt und jetzt schon 10 ½ Jahre alt ist. Für mich ist er eben mehr als ein Hund: Ørding ist auch stets mein geistlicher Begleiter. Vieles, das ich in Kursen auch schon gelernt habe, das kann ich auch an ihm sehen.

Ørding nimmt mich an, liebt mich schwanzwedelnd, wie ich jetzt gerade bin. Gut drauf, strotzend vor Ideen, aber auch mal schlecht gelaunt, nervös, verunsichert oder traurig. Bedingungslos tut dieser Hund das.

«Erstaunlich, oder? Sie lieben einen, egal, was man angestellt hat», sagt ein Mafioso zu einem Totschläger in dem Film «Underdogs» aus dem Jahr 2007, in dem Strafgefangene als Resozialisationsmassnahme Blindenhunde ausbilden sollen. Recht hat der Mafiosi!

Denn in dieser grossen, liebenden Hunde-Zuneigung unseres eigenen Hundes entdecke ich einen Abglanz des Schöpfers im hechelnden Geschöpf voller Matsch des Sihl-Ufers. Kommt Gott vielleicht auch auf den Hund, um mir seine Liebe zu zeigen? Diese Frage stelle ich mir oft und dies vermehrt, seitdem wir auch zu den «Hündelern» gehören.

Dieser helle Hund lebt nur «augenblicklich», im Jetzt. Nur jetzt will er etwas, nicht nachher, nicht morgen. Jetzt will er fressen. Jetzt will er spielen. Jetzt will er toben. Jetzt will er schlafen. Jetzt will er in der Sonne auf dem Balkon liegen.

Ein grosser Mystiker des 20. Jahrhunderts, der Einsiedler Thomas Merton, hat Gottsuchenden seiner, unserer Zeit den Hinweis gegeben:

«Man findet Gott nicht, indem man die Gegenwart gegen die Zukunft oder die Vergangenheit abwägt, sondern nur indem man sich in das Herz der Gegenwart sinken lässt, so wie sie ist.»[1]

In dem Hund, der momentan auch in der Frühlingssonne döst, in wilder Tobsucht dem Ball bis in das Wasser nachjagt, grunzend und schnaufend auf dem Rücken liegt, wenn ich seinen Bauch kraule, mit dem Trockentuch kommt, um in der Wohnung herum geführt zu werden, schlägt ganz einfach das starke «Herz der Gegenwart». Dieses «Herz der Gegenwart» suchen wir Pilger*innen und Meditierende mit mehr oder weniger schwierigen Übungen und Techniken in uns und finden es – wenn überhaupt – nur kurz. Gnädig geliebt zu sein, augenblicklich-gegenwärtig zu leben und derweil auf paradiesische Zustände zu hoffen, all das hat mich mein Ørding gelehrt.

Mir ist das ein ganz besonderer Trost und ein echter «Aufsteller» zugleich, daran bei jedem Hundespaziergang «an Tagen wie diesen» beständig erinnert zu werden.


«Wie Gott dich findet, so nimmt und empfängt er dich und zwar als das, was du jetzt bist.»

Meister Eckhart (ca. 1260 bis 1328 n.Chr.), Theologe und Mystiker

Buchtipps zum Weiterlesen:

Mit diesen Literaturempfehlungen zum Weiterlesen «an Tagen wie diesen», wo wir eben nicht alle mehr «ausschwärmen» können, weil wir uns an die Regeln des Bundesrates halten, können wir uns auf eine Zeit freuen, in der das wieder möglich sein wird. Hintergrundinformationen über das «Gehen» und seine heilsame Wirkung bieten zwei sehr spannende neue Bücher, die gerade neu erschienen sind.

Shane O’ Mara: Das Glück des Gehens. Was die Wissenschaft darüber weiss und warum es uns so guttut, Hamburg 2020.

Jonathan Hoban: Gehen & Heilen. Emotional gesund durch Geh-Therapie in der Natur, München 2020.


[1] Thomas Merton, in: Warum glauben – und wie, Bonifatius: Paderborn 2007 (Zitiert aus: Christ in der Gegenwart 11/2009, S. 121)


Das Pilgerzentrum St. Jakob hat seinen Ort in der in der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürich und zwar im Offenen St. Jakob, der Kirche am Stauffacher. Die Arbeit im Pilgerzentrum St. Jakob ist Teil des Pfarramtes von Pfr. Michael Schaar.