Lernendenwochenende 2021

Am letzten Freitag, 24. September 2021, war es das erste Mal soweit und die Lernenden der Kirchgemeinde Zürich starteten ins gemeinsame Wochenende. Nach der Zertifikatsprüfung aller Mitreisenden (13 Lernende und 2 Begleitpersonen) ging es mit einem Mietbus los in Richtung St. Moritz. Die Stimmung war gut und sie verbesserte sich nochmals, als im Radio die Durchsage kam: «Das Wetter ist im ganzen Land gut. Aufgrund der trockenen Luft im Engadin ist die Weitsicht besonders schön.»

Nach einer entspannten und reibungslosen Anreise kamen wir am Mittag in St. Moritz an und assen gemeinsam Lunch. Anschliessend wanderten wir zum Stazersee – hier war Freizeit angesagt.
Während ein Teil im Restaurant oder am Ufer das wunderbare Wetter genossen, sprangen zweieinhalb Mutige vom Steg ins ca. 15°C kalte Wasser.  Die Lernenden sowie die mitgereisten Koordinator*innen der Berufsbilder KV und Betriebsunterhalt, nutzten die anschliessende einstündige Wanderung zum regen Austausch. So konnte die Berufsausbildung aber auch persönliche Themen auf eine entspannte Art und Weise vertieft werden.

Am St. Moritzersee angekommen, machten wir ein Kurzspiel. Die Lernenden konnten sich dazu äussern, wie sie ihre Ausbildung und die Teamkultur in den verschiedenen Kirchenkreisen erleben. Die Antworten und die Erfahrungen der Lernenden waren überwiegend positiv. Danach ging es weiter ins Berghotel «Randolins», wo die Zimmer bezogen und gemeinsam das Abendessen eingenommen wurde.

Pleiten, Pech und Pannen: Zwei Lernende hatten bei der Ankunft im Hotel das dringende Bedürfnis einkaufen zu gehen. Die beiden Fussgänger hatten jedoch die Distanz ins Dorf massiv unterschätzt (ca. 6 km hin und zurück) und kamen deshalb 50 Minuten zu spät wieder zur Gruppe. Der bestellte Reis war glücklicherweise noch etwas warm.

Als Abendprogramm stand Mini-Bowling auf dem Plan. In einer lockeren Runde spielten wir in drei Gruppen à fünf Personen. Nach einer gemächlichen ersten Runde hob sich vor allem ein Jungtalent heraus. Der Lernende aus dem Kirchenkreis neun schaffte bei seinem ersten Bowlingabenteuer in einer Runde 136 Punkte, was doch ein respektables Resultat ist.

Am Samstag war nach einem reich gedeckten Frühstückstisch und dem Check-Out aus dem Hotel die Talstation Celerina der nächste Reisepunkte. Mit gefülltem Bauch und voller Vorfreude gings auf die Gondel zur Station Marguns. Dort fasste jede*r ein «Downhill-Trottinett». Nach kurzer Einweisung ging es los. Halsbrecherisch den Hang hinunter, gab es neben Stau durch den Alpabzug, ganz viel Gelächter, kuhfladengespickte Hosen und zufriedene Gesichter. Jede*r hatte nach der 4.5km langen Abfahrt eine eigenen Geschichten zu erzählen.

Nach der Rückfahrt erreichte die Reisegruppe um 17:00 Uhr wieder Zürich. Hier konnten wir mit schönen Erinnerungen und Begegnungen im Gepäck Abschied voneinander nehmen.

Müde und zugleich dankbar für die Möglichkeit eines Lernendenwochenendes waren die Koordinator*innen in KV und Betriebsunterhalt. Wir sind dankbar für die Lernenden, welche mit ihrer Frische und ihren Fähigkeiten einen tollen Beitrag in die Kirchgemeinde Zürich einbringen. Und einmal mehr zeigte sich, dass solche Begegnungen ausserhalb des ordentlichen Arbeitsalltags sehr wertvoll sind für die Ausbildungszeit der Lernenden und die Zusammenarbeit.

Theres Willi, Koordinatorin KV
Peter Gutknecht, Koordinator Betriebsunterhalt

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