Ein Taufbaum für die reformierte Kirche Höngg

Die reformierte Kirche Höngg hat einen Wettbewerb lanciert, um ihren Kirchenraum mit einen Taufbaum, der die lebendige Familienarbeit widerspiegelt, zu bereichern. Für den Wettbewerb sind Kunstschaffende und kreative Menschen eingeladen, ihre Gestaltungsvorschläge bis am 23. April einzureichen.

Die Kirche Höngg führt den Wettbewerb gemeinsam mit dem Kunstmagazin BART durch. «Die Zusammenarbeit über die Grenzen des Kirchenkreises hinaus schätze ich sehr. Sie ist eine Bereicherung für alle Beteiligten», erzählt Pfarrerin Nathalie Dürmüller, die das Projekt initiiert hat. Sie hat in ihrer früheren Pfarrstelle in der Schweizer Kirche in London positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden gemacht. Die beiden Jury-Vertreter des Kunstmagazins, Architekt Samuel Scherrer und Künstler Andreas Widmer, beurteilen als Fachpersonen die Ästhetik, Gestaltung und Umsetzung des Taufbaumes. Dieser soll dauerhaft Teil des Kirchenraums sein und sich nahtlos in die Architektur einfügen.

Der Kirchenkreis zehn ist durch das Generationenhaus Sonnegg bekannt für die äusserst lebendige Familienarbeit, erzählt Nathalie Dürmüller. Der Taufbaum soll dies unterstreichen. Für den Taufbaum gestalten Eltern anlässlich der Taufe ihres Kindes eine Karte mit dem Namen des Kindes sowie Fotos, Zeichnungen oder andere Dekoration. So sind die getauften Kinder das ganze Jahr im Kirchenraum präsent und deren Eltern eingeladen, sich als Teil des wachsenden Kirchenkreises zu fühlen.

Häufig wird für Taufbäume die Form eines Apfelbaumes gewählt, möglich sind jedoch auch andere Symbole wie beispielsweise Fischernetze oder Vogelnester. Der Kreativität sind diesmal keine Grenzen gesetzt.   Neben einigen praktischen Vorgaben bezüglich Grösse und Mobilität bietet der Wettbewerb viel Freiheit bezüglich Gestaltung und Material. Die Jury gespannt auf Vorschläge, um hoffentlich schon diesen Herbst den Kirchenraum mit einem ästhetischen, symbolreichen und kreativen Taufbaum zu ergänzen. Genauere Angaben zu Anforderungen, Projektsumme und Details zur Einreichung finden Sie hier: www.kk10.ch/taufbaum.

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